Schränke voll, Arbeitsplatte zu, und doch fehlt beim Kochen das richtige Werkzeug? Wir kennen das Problem: Platzmangel und Gadget-FOMO führen oft zu Fehlkäufen. Diese Liste will hier klar helfen.
Wir erklären, was wir unter küchengeräte sinnvoll verstehen: Geräte, die täglich oder regelmäßig genutzt werden, Zeit sparen oder Ordnung schaffen. Keine Spielereien, sondern bewährte Lösungen.
Große Basics wie Herd, Backofen oder Kühlschrank bewerten wir nicht. Stattdessen zeigen wir zehn Ergänzungen, die echten Nutzen bringen. Danach folgen klare Kaufkriterien und eine Einordnung in Low-/Mid-/High-End.
Der Beitrag richtet sich an kleine Haushalte, Familien, Berufstätige und Back-Fans. Wir nennen Vor- und Nachteile offen und geben am Ende eine Entscheidungshilfe: Welche 2–3 Geräte lohnen sich für typische Haushalte?
Wesentliche Erkenntnisse
- Praktische Geräte sparen Zeit und schaffen Ordnung.
- Nicht jede Ergänzung passt in jede küche.
- Wir ordnen Geräte nach Nutzungshäufigkeit und Preisniveau.
- Die Top-10 ersetzen keine Grundausstattung, sie ergänzen sie.
- Am Ende gibt es eine klare Empfehlung für 2–3 Geräte je nach Platz und Kochstil.
Wenn die Küche überquillt: Welche Probleme „zu viele Geräte“ wirklich machen
In vielen Haushalten entscheidet die Platzierung über die Nutzung, nicht der Besitz. Was hinten im Schrank liegt, wird selten geholt. Das wirkt simpel, ist aber im Alltag entscheidend.
Chaos auf der Arbeitsfläche entsteht schnell: Mehr Dauer-Bewohner auf der Arbeitsfläche bedeuten weniger freie Fläche, mehr Kabel und langsamere Abläufe. Kochen braucht Bewegungsfreiheit; fehlender Raum erzeugt Stress statt Erleichterung.

Staubfänger im Schrank: Woran man Fehlkäufe früh erkennt
Das typische Muster: Erste Euphorie, dann Ärger bei Reinigung, Aufbau oder beim Finden eines festen Stellplatzes. Bald ist das Gerät ein Staubfänger.
„Wenn ein Gerät keinen festen Platz hat, wird es zur Last statt zur Hilfe.“
Kleine Küche, großes Thema
Kleine küche bedeutet harte Grenzen beim platz. Das ist kein Ordnungsproblem, sondern Realität. Wer das respektiert, vermeidet Fehlkäufe.
| Problem | Konsequenz | Frühes Warnzeichen |
|---|---|---|
| Kein fester Stellplatz | Gerät wird selten genutzt | Lieblingstest: kein definierter Platz |
| Viele Einzelteile | Aufwand bei Reinigung | Unklare Lagerung der Teile |
| Spezialfunktion ohne Alltag | Nutzung verschwimmt | Funktion trifft seltenes Rezept |
Unsere Empfehlung: Denk Geräte als Mini-Arbeitsstation (Stellplatz + Nutzung). So kauft man weniger, aber trifft bessere Entscheidungen. Mehr praktische Tipps zur Familienküche finden Sie auf küche mit Kindern.
So wird ein Gerät wirklich sinnvoll: Kriterien vor dem Kauf
Vor dem Kauf prüfen wir nüchtern, ob ein Gerät wirklich in den Alltag passt. Kurz gesagt: Nutzung vor Wunschdenken. Eine ehrliche Einschätzung spart Geld und zeit.
Wie oft wird das Gerät eingesetzt? Wir empfehlen einen Realitätscheck: Anzahl Einsätze pro Woche/Monat notieren. Alles, was erst aufgebaut und wieder verstaut werden muss, braucht einen klaren Mehrwert.
Reinigung und Hygiene entscheiden oft über den Nutzen. Achte auf Spülmaschinen-Eignung, wenige Einzelteile und glatte Oberflächen. Geräte mit Wassertank oder Eisbereichen brauchen regelmäßige Pflege, sonst werden sie zur Keimquelle.
Stauraum ist praxisrelevant: Ein fester Platz vorne im Schrank oder auf der Arbeitsplatte erhöht die Nutzung. Klein sein hilft wenig, wenn das Design oder Kabelaufwand die Bedienung erschwert.
Leistung und Programme: Mehr Programme sind nicht gleich besser. Entscheidend ist, ob Funktionen echte zeit-Einsparung bringen, z. B. Vorheizen, Automatik oder konstante Resultate.
| Kriterium | Was prüfen | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Größe/Stauraum | Fester Stellplatz messen | häufige Nutzung | passt evtl. nicht in Schrank |
| Reinigung | Spülmaschine, wenige Teile | geringer Zeitaufwand | komplizierte Dichtungen |
| Leistung & Funktionen | relevante Programme testen | konstante Ergebnisse | unnötige Extras kosten mehr |
| Budget | Low/Mid/High prüfen | passendes Preis-Leistungsverhältnis | teures Modell nur bei häufiger Nutzung |
Kurz zur Auswahl: Low = solide Basics, Mid = besseres Material/Bedienung, High = lohnt bei häufiger Nutzung oder Profi-Ergebnissen. Achte auf Service des Herstellers und auf Ersatzteile für langlebigen Betrieb.
Am Ende sollte die Auswahl ein Modell sein, das Alltag und Reinigung verbindet. Dann zahlt sich der Kauf in echter zeit-Ersparnis aus.

küchengeräte sinnvoll auswählen nach deinem Koch- und Backstil
Dein Kochstil entscheidet, welche Helfer wirklich Alltagstauglichkeit bringen. Wir ordnen Empfehlungen nach typischen Routinen, damit die Entscheidung praxisnah bleibt.

Alltagsküche: schnell kochen, wenig Aufwand
Wer viel und zügig kocht, setzt auf Geräte mit minimalem Handling und schneller Reinigung.
Priorität: Geräte, die direkt einsatzbereit sind und wenig Teile haben.
Back-Fans: Teige, Cremes und Präzision
Beim backen zählen Präzision und Ausdauer. Eine robuste Küchenmaschine oder Waage nimmt viel Handarbeit ab.
Priorität: Leistung, konstante Ergebnisse und Zubehör für Teige und Sahne.
Meal-Prep & Familien: Mengen, Tempo, Planbarkeit
Wer für mehrere Portionen plant, braucht große Schüsseln, Leistung und einfache Reinigung.
Priorität: Fassungsvermögen, schnelle Zubereitung und stapelbares Zubehör.
Genuss & Hobby: wenn Ritual und Design mitentscheiden
Für Genießer darf ein Gerät sichtbar stehen. Material und Handling sollten aber echten Mehrwert bieten.
Unser Rat: Lieber ein gut genutztes Stück mehr als viele, die nur Platz verbrauchen.
- Typische Kombi: Ein Modell für große mengen + ein kompaktes Gerät für kleine Portionen.
- Entscheidend bleibt: Routine und echte Nutzung, nicht das neueste Feature.
Die Top-Liste: Küchengeräte, die sich in vielen Haushalten bewähren
Die folgende Auswahl zeigt praktische Helfer, die in vielen Küchen regelmäßig genutzt werden. Wir geben für jedes Modell kurz Einsatz, Vorteil, Nachteil und die wichtigen Kaufkriterien an.

Heißluftfritteuse
Einsatz: Aufbacken, Reste, knusprige Snacks.
Vorteil: Mini-Umluftofen, wenig Öl. Nachteil: begrenzte Kapazität, Geräusch.
Kaufkriterien: Garraumgröße, Reinigung, Programme. Preisstufen: Low/Mid/High.
Wassersprudler
Einsatz: Sprudelwasser zu Hause, weniger Kisten schleppen.
Vorteil: Ordnung, kein Strombedarf. Nachteil: Zylinderkosten.
Wichtig: Zylindersystem, Flaschenmaterial, Bedienung.
Küchenmaschine
Einsatz: Kneten, Rühren, Hefeteig und größere Mengen.
Vorteil: Hände frei, robust. Nachteil: Stauraum, viele Aufsätze.
Kaufkriterien: Schüsselvolumen, Leistung, Standfestigkeit, sinnvolle aufsätzen. Preisstufen: Low/Mid/High.
- Pürierstab: Suppen & Soßen direkt im Topf; wichtig: Leistung und Spritzschutz.
- Standmixer: Smoothies, cremige Suppen und Nuss‑Cremes; achten Sie auf Messer und Motor.
- Digitale Waage: Präzises Backen; Genauigkeit und Tarafunktion sind zentral.
- Elektrischer Zerkleinerer: Zwiebeln, Nüsse, Pesto; kompakt, leicht zu reinigen.
- Food Processor: Raspeln und Schneiden großer Mengen Gemüse; Nachteil: Teile und Stellfläche.
- Wasserkocher: Schnelles Kochwasser für Tee und Kaffee; Material und Kalkschutz prüfen.
- Toaster: Einfach, oft genutzt; Brötchenaufsatz und Platzbedarf beachten.
Diese Geräte gehören zu den bewährten Helfern in unserem Beitrag. Wer wenig Platz hat, wählt kompaktere modelle. Für eine Übersicht zu elektrischen Helfern empfehlen wir den Beitrag über elektrische Helfer.
Heißluftfritteuse im Alltag: wann sie den Backofen ergänzt (und wann nicht)
Eine Heißluftfritteuse ersetzt nicht automatisch den Backofen. Sie ist ein kompaktes Ergänzungs-gerät für kleine Portionen und schnelle Zubereitung.

Typische Einsätze
In der Praxis dient der Airfryer als Mini‑Umluftofen. Beliebt sind:
- Aufbackbrötchen am Morgen.
- Reste knusprig aufwärmen statt weicher Mikrowelle.
- Tofu, Gemüse oder kleine Ofengerichte ohne langes Vorheizen.
Vorteile & Nachteile
Vorteile: Oft schneller startklar und energieeffizienter bei kleinen Mengen. Starke Umluft sorgt für gute Bräunung.
Nachteile: Kleine Kapazität macht sie für Familiengerichte ungeeignet. Manche Modelle sind laut und beanspruchen Stellfläche.
Kaufkriterien: worauf wir achten
Wichtiger als die reine Literangabe ist die nutzbare Fläche im Garraum. Entscheidend sind:
| Kriterium | Warum es wichtig ist | Praxis-Tipp |
|---|---|---|
| Garraum (Fläche) | Bestimmt, wie viele Backbleche/Portionen passen | Mit Teller oder Blech testen, nicht nur Literzahl |
| Korb vs. Schublade | Einfluss auf Reinigung und Handhabung | Schublade ist oft einfacher für Backwaren |
| Beschichtung & Reinigung | Bequemere Pflege erhöht Nutzung | Abnehmbare, spülmaschinengeeignete Einsätze wählen |
| Programme | Wenige, sinnvolle Modi sind praktischer als viele Extras | Weniger ist oft besser; lernen, Temperatur/ Zeit anzupassen |
Passt zu uns, wenn: wenig Platz für einen zweiten Ofen besteht und häufig kleine Portionen zubereitet werden. Weniger sinnvoll, wenn große Bleche und Familiengerichte Alltag sind.
Wassersprudler: Ordnung in der Speisekammer statt Kistenschleppen
Ein Wassersprudler löst ein simples Alltagsproblem: weniger Kisten, mehr freie Fläche.
Wir sehen den größten Vorteil in der Alltagserleichterung. Kein Kistenschleppen, weniger Pfand‑Hin‑und‑Her und keine vollen Flaschenstapel mehr in der Speisekammer. Das schafft sofort Ordnung in der küche.

Für wen es sich lohnt
Vieltrinker, Familien und Haushalte ohne Auto profitieren stark.
Kleine Wohnungen ohne Keller gewinnen durch weniger Lagerbedarf. Wer Einkäufe vereinfachen will, findet hier eine praktische Lösung.
Worauf wir achten
- CO₂‑Zylinder: Verfügbarkeit und Tauschlogik entscheiden über laufende Organisation.
- Flaschen‑System: Material, Größe und Spülmaschinen‑Eignung sind wichtig.
- Bedienung: Sprudler ohne Strom sind praktisch und unabhängig.
Vorteile: Flexible Kohlensäure, weniger Lagerfläche für Kästen, planbarer Nachkauf von Zylindern.
Nachteile: Laufende Kosten für Zylinder, Pflege der Flaschen und Geschmack variiert mit dem Leitungswasser.
| Aspekt | Low | Mid | High |
|---|---|---|---|
| Mechanik & Preis | Einfache Mechanik, günstig | Stabile Verarbeitung, mittlerer Preis | Premium‑Material, Designorientiert |
| Flaschenqualität | Plastik, leicht | BPA‑frei, Glasoptionen | Hochwertiges Glas, langlebig |
| Bedienkomfort | Manuell, schlicht | Einfache Treffgenauigkeit | Feinere Dosierkontrolle |
Fazit: Die Investition zahlt sich, wenn das Gerät regelmäßig genutzt wird. Für seltene Nutzung bleibt der Aufwand mit Zylindern zu beachten. Insgesamt bringt ein Sprudler mehr Ordnung und weniger Schlepparbeit in die küche.
Küchenmaschine vs. Handmixer: welches Gerät passt zu deinem Backverhalten?
Wer regelmäßig Teig schlägt, stellt andere Ansprüche an Geräte als Gelegenheitsbäcker.
Wann eine Küchenmaschine lohnt: Bei häufigem Kneten — etwa Brot, Pizza oder ausdauerndem Hefeteig — entlastet die Küchenmaschine deutlich. Sie nimmt uns die schwere Arbeit ab und lässt die Hände frei, sodass parallel anderes vorbereitet werden kann.
Vorteile: Konstante Kraft über lange Zeiten, große Schüsseln und sinnvolle Aufsätze für Haken, Rührer und Schneebesen.
Wann ein Handmixer reicht: Wenn wir selten backen oder nur Rührteig und Sahne schlagen, ist ein Handmixer platzsparend und preiswert. Er beansprucht wenig Stellfläche und ist schnell einsatzbereit.
Nachteile: Bei langen Knetzeiten kommt er an seine Grenzen; schwere Hefeteige überlasten das Gerät.
Kaufkriterien im schnellen Überblick
| Kriterium | Küchenmaschine | Handmixer |
|---|---|---|
| Schüsselvolumen | 1–6 l (wichtig für Familie) | keine Schüssel nötig |
| Motor & Leistung | stabile Leistung unter Last | kurze Leistungsspitzen, weniger Dauerkraft |
| Aufsätze & Flexibilität | vielfältig (Haken, Raspel, etc.) | Knethaken, Schneebesen |
| Standfestigkeit & Gewicht | wichtig bei schwerem Teig | leicht, handlich |
- Versteckte Kosten: Stellfläche, Reinigung großer Teile und Gewicht beim Herausheben entscheiden oft über reale Nutzung.
- Wahlhilfe: Backen 1×/Woche oder öfter → eher küchenmaschine. Selten + wenig Platz → Handmixer.

Für eine tiefergehende Beratung zur Auswahl und Modellunterschieden empfehlen wir den Küchenmaschinen‑Ratgeber und praktische Tipps für kleine Küchen unter kleine Küche: Geräte & Stauraum.
Mixen ohne Reue: Standmixer, Pürierstab und Mini-Mixer sinnvoll kombinieren
Fürs tägliche Mixen lohnt sich meist eine Kombination statt nur ein einzelnes Gerät. Wir zeigen pragmatisch, welches Gerät welche Aufgabe übernimmt und warum Bequemlichkeit oft über Nutzung entscheidet.

Große Mengen vs. kleine Portionen: typische Stärken
Standmixer liefert die feinste Textur bei größeren Volumen. Er ist ideal, wenn viel auf einmal verarbeitet wird und die Konsistenz besonders glatt sein soll.
Mini‑Mixer punktet bei kleinen Mengen: Dressings, Pesto oder Aufstriche gehen schnell und mit wenig Verlust an den Wänden.
Pürierstab gewinnt durch Direkt‑Einsatz im Topf. Keine Umfüllerei, weniger Abwasch – das macht ihn im Alltag besonders beliebt.
Reinigung, Zutaten‑Handling und Empfehlung
- Achte bei harten Zutaten wie Nüssen oder gefrorenen Früchten auf stabile Messer und passende Drehzahl.
- Bei heißen Flüssigkeiten ist ein Sicherheitsdeckel wichtig; bei Ölhaltigen Zutaten klebt es schneller an den Wänden.
- In kleinen Küchen empfehlen wir Pürierstab + Mini‑Zerkleinerer; wer Platz hat, ergänzt einen Standmixer für besondere Texturen.
Reue‑Check: Wenn die Reinigung nervt, bleibt das Gerät stehen. Priorisiere also Handling vor Maximalleistung und sieh dir unsere meine Top 10 Küchengeräte für weitere Praxisempfehlungen an.
Schneiden, raspeln, zerkleinern: Food Processor & Häcksler gegen Küchenarbeit
Wenn schnelles Zerkleinern zur Routine wird, zahlt sich die richtige Maschine aus. Wir unterscheiden kompakte Häcksler für kleine Aufgaben von großen Food Processoren, die große Mengen gleichmäßig schneiden.

Einsatzbereiche
Kleine Zerkleinerer sind ideal für Zwiebeln, Knoblauch, Nüsse, Pesto, Hummus und Dips. Sie sparen Zeit und reduzieren Schnittverletzungen.
Food Processor übernimmt zusätzlich Krautsalat, große Karottenmengen, Käse und gleichmäßiges Hobeln oder Raspeln für Meal‑Prep und Familienessen.
Vorteile & Nachteile
- Vorteile: deutlich schnellere Verarbeitung, gleichmäßige Ergebnisse, weniger Handarbeit.
- Nachteile: mehrere Teile, Reinigung und zusätzlicher Platzbedarf können den Nutzen schmälern.
- Bei sehr kleiner Nutzung (z. B. nur eine Zwiebel) frisst der Aufbau oft die eingesparte zeit.
Kaufkriterien
Worauf wir achten: Fassungsvermögen passend zur Haushaltsgröße, stabile Messer und Scheiben, sichere Verriegelung, rutschfester Stand und spülmaschinengeeignete Teile.
Wer regelmäßig große Mengen verarbeitet, sollte in einen Food Processor investieren. Wer selten vorbereitet, ist mit einem kompakten Häcksler oft besser bedient.
| Aspekt | Häcksler / Zerkleinerer | Food Processor |
|---|---|---|
| Typische Nutzung | Einzelportionen, Dips, Nüsse | Große Mengen, gleichmäßiges Schneiden |
| Fassungsvermögen | Klein (0,5–1,5 l) | Mittel bis groß (2–5 l) |
| Reinigung | Schnell, wenige Teile | Mehr Teile, aber oft spülmaschinenfest |
| Sicherheit | Einfach verriegelt | Mehrere Verriegelungen, Schutzfunktionen |
| Empfehlung | Gelegenheitsnutzer | Meal‑Prep, Familienküche |
Für Modellvergleiche und Tests empfehlen wir einen Blick auf den Testüberblick zu Küchenmaschinen. So finden Sie eine Auswahl, die hinsichtlich Leistung und Reinigung zu Ihrem Alltag passt.
Präzision, die sich auszahlt: Küchenwaage und Thermometer als kleine Gamechanger
Präzision bei Temperatur und Gewicht macht Rezepte planbar statt geraten. Zwei kompakte Helfer reichen oft, um Ergebnisse vorhersehbar zu machen: eine digitale küchenwaage und ein zuverlässiges Thermometer.
Warum die Waage wichtig ist: Beim Backen entscheidet oft jedes Gramm. Bei Hefeteigen, Biskuit oder empfindlichen Cremes führen kleine Abweichungen zu sichtbaren Fehlern. Unser Alltagstest: wer eine billige Waage kaufte, hat sie häufig ersetzt – „billig gekauft, zweimal gekauft“ trifft zu.

Thermometer für sichere Experimente
Ein Thermometer hilft bei Kerntemperaturen, Schokolade, Joghurtkulturen und Teigtemperaturen. Es macht das Ausprobieren sicherer und reduziert Rückfragen bei neuen Rezepten.
| Gerät | Wichtigste Kaufkriterien | Typische Anwendung | Praxis‑Tipp |
|---|---|---|---|
| Küchenwaage | Messgenauigkeit 1 g, Tara, stabile Plattform, gut ablesbares Display | Mehl, Flüssigkeiten, Portionen | Solide Mittelklasse statt günstigstes Modell |
| Thermometer (Einstich) | Schnelle Reaktion, Messbereich 0–200 °C, einfache Reinigung | Kerntemperatur von Fleisch, Brot, Schokolade | Spritzschutz und robustes Metall fühlen sich bewährt an |
| Infrarot‑Thermometer | Berührungsfrei, großer Messbereich, Genauigkeitsangabe | Oberflächentemperaturen, Schmelzen, Pfanne | Für Flüssigkeiten weniger geeignet als Einstich |
Unser Fazit: Investieren Sie in eine gute küchenwaage und ein passendes Thermometer. Beide Geräte kosten wenig, sparen Jahre an Rätselraten und machen Rezepte reproduzierbar.
Weiterführend empfehlen wir unsere Must-have-Liste und praktische Tipps für Einsteiger.
Welche Geräte oft zu Fehlkäufen werden – und wann sie trotzdem Sinn ergeben
Ob ein Kauf gerechtfertigt ist, zeigt meist der Blick auf die eigene Wochenroutine. Wir geben kurze, klare Regeln, damit Platz und Hygiene nicht leiden.
Reiskocher: „unnötig“ oder perfekt
Unser Fazit: Ein reiskocher lohnt sich, wenn du mehrmals pro Woche reis isst. Dann drückst du einen Knopf und hast konstant guten reis plus Warmhaltefunktion.
Für seltene Nutzung ist das gerät oft überflüssig und lagert jahre im Schrank. Wer unregelmäßig reis kocht, nutzt Topf oder den Herd effizienter.

Eiswürfelmaschine, Eierkocher, Brotbackautomat, Dampfgarer
Eiswürfelmaschinen produzieren langsam. Bei seltener Reinigung werden sie hygienisch problematisch.
Eierkocher spart Zeit bei täglichem Ei‑Frühstück, ist sonst Platzfresser. Brotbackautomaten und Dampfgarer ersetzen oft Ofen oder Dämpfeinsatz — sinnvoll bei sehr häufiger Nutzung.
Event‑Geräte
Waffeleisen, Sandwich‑Maker oder Raclette sind selten im Alltag, aber wertvoll als Anlassgeräte. Wichtig: fester Lagerplatz und klare Nutzungsidee.
„Nicht jedes ungewöhnliche Gerät ist ein Fehlkauf — oft passt es nur nicht zur eigenen Routine.“
| Gerät | Wann lohnt es | Risiko | Praxis‑Tipp |
|---|---|---|---|
| Reiskocher | Reis 2–4×/Woche | Lagerndes Gerät jahre | Warmhaltefunktion prüfen |
| Eiswürfelmaschine | regelmäßige Party‑Nutzer | Hygiene, langsame Produktion | tägliche Reinigung planen |
| Brotbackautomat / Dampfgarer | tägliches/mehrmals wöchentliches Backen | Redundanz zu Ofen | Raum für Teile und Reinigung |
| Event‑Geräte | geplante Anlässe | stehen oft ungenutzt | als Ausstattungs‑Ritual lagern |
Unsere Daumenregel: Je häufiger ein Grundnahrungsmittel auf dem Plan steht, desto eher lohnt ein Spezialgerät. Für Austausch über echte Fehlkäufe und Lieblingswerkzeuge empfehlen wir diese Diskussion im Forum: Lieblingswerkzeug vs. Fehlkauf.
Fazit
Die beste Anschaffung ist die, die Routine erleichtert, nicht die, die nur beeindruckt. In der Küche zählt Praxis: feste Stellplätze, einfache Reinigung und verlässliche Nutzung.
Prioritäten für typische Haushalte: 1) digitale Waage, 2) Pürierstab, 3) Wasserkocher. Ergänzung je nach Stil: Airfryer oder Küchenmaschine.
Kurz‑Check vor dem Kauf: Bedarf notieren → Stellplatz klären → 2–3 Modelle vergleichen → Reinigung & Ersatzteile prüfen → kaufen.
Mehr Empfehlungen und Tests finden Sie in unserer Übersicht meine Top 10 und bei hochwertige Küchenhelfer.
FAQs
1) Welche 3 Geräte für kleine Küchen? Waage, Pürierstab, kompakter Wasserkocher.
2) Airfryer oder Mini‑Backofen? Airfryer für kleine Portionen; Mini‑Backofen für Bleche.
3) Ab wann lohnt eine Küchenmaschine? Regelmäßiges Backen (≥1× pro Woche).
4) Lohnt ein Wassersprudler? Ja bei häufigem Sprudelbedarf; Zylinderlogistik beachten.
5) Welche Geräte sind schwer zu reinigen? Eiswürfelmaschinen und Geräte mit vielen Ritzen — hier auf abnehmbare, spülmaschinenfeste Teile achten.